Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen können: Hörimplantate
Lässt das natürliche Hörvermögen nach, können moderne und gut eingestellte Hörgeräte den meisten Menschen helfen. Doch es gibt Hörverluste, bei denen Hörgeräte keine ausreichende Hilfe bieten: Es ist denkbar, dass Gehörgang oder Mittelohr den Schall gar nicht bis zum Innenohr transportieren. Und es kann sein, dass der Schall zwar das Innenohr erreicht, dort jedoch nicht verarbeitet wird. In all diesen Fällen können Hörimplantate die Lösung sein.
Warum stoßen Hörgeräte bei bestimmten Hörverlusten an Grenzen? – „Das wird klar, wenn man sich die Funktionsweise dieser Geräte vor Augen führt“, so Doris Vercelli vom Hörakustik-Institut das OHR.konzept in Münster: „Mit winzigen Mikrofonen fangen die Hörgeräte den Schall der Umgebung ein. Die Technik verstärkt und optimiert diesen Schall. Er gelangt durch den Gehörgang, versetzt das Trommelfell in Schwingung und wird über die Gehörknöchelchen in die Hörschnecke weitergeleitet. Hier wird der Schall zu kleinen Impulsen verarbeitet, die den Hörnerv anregen.“ – So wird Sprache wieder zuverlässig verstanden.
„Sind die Haarzellen in der Hörschnecke jedoch besonders stark geschädigt, dann können sie selbst den verstärkten Schall nicht mehr aufnehmen“, fährt die CI-Akustikerin fort. „Ebenso ist denkbar, dass das Innenohr zwar noch gut arbeitet, der Schall jedoch gar nicht bis dorthin gelangt – weil die Weiterleitung des Schalls über das Mittelohr nicht funktioniert.“
Die eigentliche Versorgung mit Hörimplantaten erfolgt als Routine-Eingriff in spezialisierten HNO-Kliniken. Das OHR.konzept verfügt über jahrzehntelange Erfahrung bei der Betreuung von Menschen mit Cochlea-Implantat (CI) und weiteren Hörimplantaten. Zudem pflegt das Institut engen Kontakt zum Deutschen Hörzentrum sowie zur HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der größten CI-Klinik der Welt.
„Unser Anspruch ist es, auch bei Hörimplantaten ein führender regionaler Ansprechpartner zu sein“, so Doris Vercelli. „Das gilt sowohl für Vorab-Beratung und Entscheidungsfindung als auch für die lebenslange Nachsorge nach erfolgter Implantation. Gerne informieren wir Sie über Cochlea-Implantate sowie über weitere Hörimplantate.“
Beratung und Nachsorge – enge Kontakte zur international führenden CI-Klinik in Hannover
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie schnell und unkompliziert Antworten auf die wichtigsten Fragen zur modernen Hörtechnik, Beratung und individuellen Versorgung bei OHR.konzept:
Wie läuft der Weg zu einem Hörgeräte Implantat typischerweise ab?
Ein Hörgeräte Implantat wird in der Regel in spezialisierten HNO-Kliniken eingesetzt, da die Operation als Routine-Eingriff gilt. Wichtig ist außerdem die Vorab-Beratung und eine langfristige Nachsorge nach der Implantation, bei der die Technik regelmäßig überprüft und nachgestellt wird.
In welchen Fällen kann ein Hörgeräte Implantat eine Alternative sein?
Ein Hörgeräte Implantat kann eine Option sein, wenn die Schallweiterleitung über Gehörgang oder Mittelohr nicht funktioniert oder wenn das Innenohr den Schall nicht mehr ausreichend verarbeitet. In solchen Fällen können Implantate Bereiche ersetzen oder umgehen, die in der Schallleitung gestört sind.
Warum können Hörgeräte bei bestimmten Hörverlusten an Grenzen stoßen?
Ein Hörgeräte Implantat kann dann relevant werden, wenn Hörgeräte trotz guter Einstellung nicht mehr ausreichend helfen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die Haarzellen in der Hörschnecke stark geschädigt sind und selbst verstärkter Schall nicht mehr verarbeitet werden kann.
Was ist wenn ich mein Hörgerät nicht bei OHR.konzept gekauft habe?
Auch wenn Sie Ihr Hörgerät nicht bei OHR.konzept erworben haben, können Sie sich dennoch gerne an uns wenden. Wir prüfen Ihr Gerät, besprechen Ihre aktuellen Höranforderungen und unterstützen Sie bei Serviceleistungen wie Reinigung, Sitzkontrolle sowie bei einer bedarfsgerechten Nachjustierung der Einstellungen.
Bringen Sie zum Termin nach Möglichkeit Ihr Hörgerät sowie vorhandene Unterlagen (zum Beispiel Anpassprotokolle oder Kaufbelege) mit, damit wir die Optionen schnell und zuverlässig für Sie prüfen können.
Ist OHR.konzept ein inhabergeführtes Geschäft, und welchen Vorteil hat das für Kundinnen und Kunden?
Ja, OHR.konzept ist inhabergeführt. Das bedeutet, dass Entscheidungen direkt von Doris Vercelli getroffen werden und Abläufe nicht über mehrere Ebenen abgestimmt werden müssen. Für Kundinnen und Kunden ist das oft ein Vorteil, weil die Beratung persönlicher ist, die Qualität konsistent bleibt und man eine feste Ansprechpartnerin hat, die das Angebot und die Standards des Geschäfts langfristig prägt.
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Kein Hörverlust gleicht einem anderen. Deshalb muss auch jedes Hörgerät so gestaltet sein, dass es exakt zum Träger passt – zu den audiologischen Erfordernissen, zu individuellen Wünschen und zum täglichen Leben. Um das zu erreichen, braucht es mehr als moderne Technik und Können. Entscheidend ist die umfassende und vertrauensvolle Beratung – in Ruhe und mit ausreichend Zeit.
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Unser Gehör ist verletzbar. Und die Welt, in der wir leben, ist lauter als je zuvor. Unsere Ohren sind diesen Belastungen gar nicht gewachsen. Folge ist, dass die Zahl der Hörschädigungen durch Lärm ständig steigt – gerade auch unter jungen Menschen. – Wir bieten Ihnen daher komfortablen Gehörschutz für Beruf und Freizeit – in verschiedenen Preisklassen, auch individuell gefertigt mit neuester Technik.
Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen können: Hörimplantate
Lässt das natürliche Hörvermögen nach, können moderne und gut eingestellte Hörgeräte den meisten Menschen helfen. Doch es gibt auch Hörverluste, bei denen Hörgeräte keine ausreichende Hilfe bieten. Hier können das Cochlea-Implantat (CI) und andere Hörimplantate die Lösung sein.
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